Arico Investment Partner  Arico Investment Partner    
bg top

Das Ende des Papiergeld-Zeitalters

Als einer der ersten warnte er vor Blasenwirtschaft und Schuldenbildung. In seiner klaren, bildhaften Sprache beschrieb er die Gefahren von ungedecktem Papiergeld und politischer Verantwortungslosigkeit.

25.03.2016  Was nichts kostet, ist nichts wert. Wer diese alte Kaufmanns-Regel auf das Geld anwendet, kommt angesichts der faktischen Nullzinspolitik der führenden Notenbanken zu dem Schluss, dass es um den Wert unseres Geldes ganz offenkundig schlecht bestellt ist. Doch diese Erkenntnis ist nicht neu. Und sie trifft auch unabhängig von der Zinshöhe zu.

Niemand will ehrliches Geld. Alle wollen das «easy money»“, schrieb Roland Baader. Der 2012 verstorbene Privatgelehrte, Autor und ehemalige Unternehmer nannte schon früh die vermeintlichen Vorteile des beliebig erzeugbaren (staatlichen) Falschgeldes offen beim Namen. Politiker können damit auf Stimmenfang gehen, Banker Geldblasen erzeugen und verzinst verleihen, Schuldner mit entwertetem Papiergeld ihre Verbindlichkeiten zurückzahlen.

Dieses Statement ist von bleibender Aktualität. So wie alle Gedanken, Argumente und Aperçus von Roland Baader, die Rahim Taghizadegan in dem jetzt erschienenen Buch “Das Ende des Papiergeld-Zeitalters – Ein Brevier der Freiheit” aus den Veröffentlichungen Roland Baaders zusammengestellt hat. Der Kern von Freiheit und Verantwortung besteht darin, dass es keine Mehrheiten braucht, um etwas anders zu machen. „Die wirklich bedeutenden Veränderungen gehen oft von der kleinsten Minderheit aus – dem Einzelnen“, schreibt Taghizadegan.


ZITATE

“Die reine Goldwährung oder die zu 100 Prozent goldgedeckte Währung ist der einzig wirksame Schutzzaun, der zwischen Bürgern und Leviathan errichtet werden kann. In dem Moment, in dem die Bürger eine staatliche Papiergeldwährung akzeptieren, gibt es kein theoretisches und kein praktisches Hindernis mehr gegen ihre vollständige Ausbeutung und Versklavung – auch nicht in Form einer noch so perfekten Verfassung.”

“Die Politik kann die ökonomischen Gesetze nicht außer Kraft setzen, aber sie kann so tun, als ob sie dazu in der Lage wäre. Leider dauert es eine ganze Weile, bis diese Täuschung ihre jeweils desaströsen Wirkungen voll entfaltet und damit offensichtlich wird. Bis dahin ist dann eine neue Generation an Wählern herangewachsen, der man den Bären vom Primat der Politik erneut aufbinden kann.”

aus "Freiheitsfunken - Aphoristische Impfungen"

 
Der Film zum Buch

AKTUELLES

LITERATURHINWEIS

Das Ende des Papiergeld-Zeitalters

Roland Baader war ein wortgewaltiger Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Jetzt ist sein Vermächtnis in Buchform erschienen.

 
 

ARTIKEL

Roland Baader-Stipendium

Das Stipendium ermöglicht ein Werkstudium für ein bis zwei Semester am "scholarium" in Wien, das optimal auf eine unternehmerisch-geistige Tätigkeit nach dem Vorbild Roland Baaders vorbereitet.

 
 

ARTIKEL

Der Kampf ums Bargeld geht jeden an

Die ins Feld geführten Argumente für das virtuelle Geld sind von einer Fadenscheinigkeit, die ihresgleich sucht.

 
 

ARTIKEL

Pflegeimmobilien sind tückische Geldanlagen

Die Renditen dieser vermeintlichen Sorglos-Immobilien werden sich in der Mehrheit als Illusion erweisen.

 
 

ARTIKEL

Immobilien - ein schlechter Sachwert?

Immer mehr Menschen sorgen sich um Ihr Erspartes. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein Großteil des Kapitals in den Immobilienmarkt investiert wird.

 
 

ARTIKEL

Kapitalschutz mittels Edelmetalle

Gold und bedingt auch Silber sind als Vermögensspeicher zu begreifen